Fuego

Cyberland

Eine Führung durch den High-Tech-Underground

Gundolf S. Freyermuth

Wörter waren plötzlich in aller Munde, die bis dahin nur wenige kannten: Cyberspace, Cyberarbeit, Cyberarbeit, Cybersex und andere Verbindungen mit 'Cyber'. Sie verwiesen auf eine neuartige Lebensform, in der sich fortgeschrittenste Technik und extreme Utopien verbanden. Ihren Hauptschauplatz hat diese Cyberwelt in Amerkias Westen: Eine neue Frontier-Mentalität war dort entstanden, deren hemmungsloser Optimismus die Menschheit auf dem Sprung zu einer neuen Stufe der Evolution sah.
Gundolf S. Freyermuth nimmt uns als kundiger Führer mit auf eine Reise durch das Cyberland, zu den Vorläufern und Visionären der Computerrevolution. Cyberpunks und Cybernauten, Kryonikern Cyborgs und Extropianer, bei der sich Staunen und Verwunderung heftig mischten. Er war Ende der 90er des letzten Jahrhunderts in ihren Laboren und hat die Ursprünge der Visionen aufgezeichnet, von denen vieles heute ganz normal unseren Alltag bestimmt.

„Ein wortwitziger Reiseführer, der die Protagonisten der neuen Zeit portraitiert.“
Aus: Amica (Hamburg, August 1996)

„Der frühere TransAtlantik- und Tempo-Autor Gundolf S. Freyermuth hat Cyberland bereist und eine vorzügliche Führung durch den High-Tech-Underground verfaßt. [...] Wer mehr über das Leben in der (nahen) Zukunft erfahren will, ist mit diesem Handbuch bestens bedient.”
Aus: Kurier (Wien, 21. August 1996)

„Freyermuths Essay ist ein Selbst-Versuch, zerfurcht von Brüchen in der Erzählzeit, Genrewechseln zwischen Reportage und Essay, Tempowechseln zwischen Portraitminiaturen und lang ausholenden Gedankengängen. Kurz: ein wichtiges Buch, denn es dramatisiert die Geburtswehen des vernetzten Individuums in der Neuen Medienwelt.”
Aus: zitty (Berlin, 15/1996)

„Die Eleganz, mit der diese Führung unternommen wird, ist frappierend. In seiner Schnittechnik erinnert das an Kubricks 2001 - Odyssee im Weltraum – vermeintlich Unvereinbares wie Steinzeitknochen und schwebende Raumfähren werden verschwistert, mit der Leichtigkeit eines Strauß-Walzers. [...] Cyberland ist Essay, Reportage, Lexikon und Bildungsroman in einem [...] ein Führer, der das Zeug zum Kultbuch des Cyberzeitalters hat.“
Aus: Tagesspiegel (Berlin, 8. September 1996)

„ ... ein vielstimmiger Chor der Zukunftsgläubigen des High-Tech-Undergrounds, die Gundolf S. Freyermuth in seinem sehr lesenswerten und spannenden Buch zu Wort kommen läßt.”
Aus: pl@net (München, August 1996)

„Freyermuth hat sich aufgemacht, die Welt von morgen, die Welt des Cyberspace zu erkunden [...] Die Cyberzukunft ist aber nicht alles, was Freyermuth uns bietet, auch der Status quo dieser jungen Kultur wird in Cyberland genau reportiert, vielleicht etwas weniger spektakulär, aber nicht weniger unterhaltsam und vor allem lehrreicher.”
Aus: Die Welt (Berlin, 29. Juni 1996)

„Der Autor berichtet auf 283 Seiten von seinem Trip durch das - für Außenstehende undurchdringliche Dickicht des High-Tech-Underground. [...] Gut geschrieben.”
Aus: computer & co. (München, September 1996)

„Es gibt ein Land zu entdecken, dessen Einheimische fremdartige Gestalten und dessen Entdecker solche sind, die es zu Hause nicht mehr aushalten: Cyberspace, für Enthusiasten der neue Wilde Westen. [...] Gundolf Freyermuth, der sich auf eine Ranch in den White Mountains (Arizona) zurückgezogen hat, bereiste, über Modem mit der Welt verbunden, Cyberland. [...] Zurück zur Natur, aber mit allen technischen Möglichkeiten der Zivilisation!”
Aus: Wochenpost (Berlin, 12. September 1996)

„Gundolf Freyermuth gibt all diese Ideen und Visionen mit der kühlen Distanz eines Anthropologen wieder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen neu entdeckten Stamm zu beschreiben.”
Aus: Radio Bremen (LeseZeichen, 24. August 1996)

„Freyermuth will den in der Alten Welt und im alten Denken Zurückgebliebenen mit seinen flott geschriebenen und kundigen Reportagen aus der Neuen Welt nicht nur deren Exotik vorführen, sondern ihnen Lust am Aufbruch vermitteln. [...] Freyermuths Fahrt durchs Cyberland mit seinen Eingeborenen ist ein spannendes und informatives Buch, das die Träumereien, Spekulationen und Obsessionen der Pioniere ausbreitet und so einen Blick auf die mögliche Zukunft erlaubt.“
Aus: Telepolis (München, August 1996)


Über den Autor

Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab an der Technischen Hochschule Köln. Er lehrt dort „Media and Game Studies“ sowie als Associate Professor an der ifs internationale filmschule köln „Comparative Media Studies“. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der Freien Universität Berlin und war dort auch wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Vor seiner Lehrtätigkeit arbeitete er als Redakteur für das Monatsmagazin TransAtlantik, als Kulturressortleiter und Reporter für den ›Stern‹, als Chefreporter für ›Tempo‹ sowie über ein Jahrzehnt in den USA als freier Autor. Freyermuth ist deutsch-amerikanischer Doppelstaatsbürger und lebt in Köln und Berlin. Damals recherchierte und schrieb er „Cyberland (1996). Zuletzt erschien von ihm Games |Games Design | Game Studies. Eine Einführung.

Gundolf S. Freyermuth, Ph. D., is a writer, director and since 2004, Professor of Comparative Media Studies at the ifs international film school, Cologne.
He studied Comparative Literature at the Free University Berlin and wrote his Ph. D. thesis on digital aesthetics. Prior to his academic career, Freyermuth worked in the media; inter alia as editor for the monthly TransAtlantik, reporter for the weekly ›Stern‹, head reporter for ›Tempo‹ Magazine and for more than a decade as a freelance writer from the US West Coast.
He has published three novels, eleven books of non-fiction and appr. 500 papers, essays and feature articles. He also writes movie scripts and directs documentaries.
Freyermuth holds dual German-American citizenship and currently lives in Berlin and Cologne, Germany.

Gundolf S. Freyermuth’s Website | Alle Bücher von Gundolf S. Freyermuth

ISBN: 9783862871858 | ePub (Standard) | Genre: Computer Sachbuch Kulturgeschichte