Fuego

Dead Dog On A Highway

The Dad Horse Experience

# Titel Länge Musik / Text / Publisher Vorschau
1. Dead Dog On A Highway 3:44 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
2. Kingdom It Will Come 3:42 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
3. Tella Me Lord 4:01 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
4. Merchandise Song 4:38 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
5. I Saw The Light 4:26 Hiriam Hank Williams / Hiriam Hank Williams / Sony/ATV Acuff Rose Music
6. WTC In Heaven 3:37 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
7. Stairs Stairs Stairs 3:56 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
8. The Party 4:13 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
9. St. James Infirmary 5:07 Trad./Dad Horse Ottn / Trad. / Edition Fuego
10. Keller Gospel One Man Band 2:35 Dad Horse Ottn / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
11. Ganz war ich nie 3:23 Dad Horse Ottn/Lea Saby / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
12. Waiting At The Turnpike 4:00 Dad Horse Ottn/Rolf Kirschbaum / Dad Horse Ottn / Edition Fuego
13. He Is My Song And My Story 3:39 Trad./Dad Horse Ottn / Trad. / Edition Fuego

Liner Notes

Producer: Rolf Kirschbaum

Dad Horse Ottn: vocals, banjo, mandoline, bass pedal, kazoo
Buried Alive: (11) & Annalena Bludau: (4) & Schné: (1, 6) backing vocals
Hanno Jannssen: drums & percussion (2-5, 7, 9, 12, 13)
Rolf Kirschbaum: slide guitar (7), percussion (1, 6, 8)
Don Voigt: mandoline (13)
Dickie D. Deia: tuba (4), drums (10), backing vocs (2, 3, 5, 7-10, 12)

All songs composed & written by D. Ottn · Published by Edition Fuego
except track 5 (Hank Williams Sr.) · track 9 & 13 (Trad./Public domain)

Recorded 2010 – 2011 by Andree Klose at Hörwerk Tonstudio Bookholzberg, Germany
Produced by Rolf Kirschbaum & Dad Horse Ottn 2011

Front cover painting: Christoph Mueller (muellersjournal.com)
Photos: Christian Kock (diegoldenehor.de), D. Ottn
Cover-Design: FUEGO/Friedel Muders

Special thanks to Sister Honey Vizer, Sœur Monique Terborg, Brother Rick Lawrence & Archdeacon Alexander S. Hebert

-----------------

Selten klang weißer Gospel so wahrhaftig und bizarr zugleich, nie waren Country, Punk und echte Himmelfahrt so sehr eins wie bei der DAD HORSE EXPERIENCE.
Manche Dinge brauchen ihre Zeit: Erst mit 40 Jahren begann Dad Horse Ottn auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen, beseelt davon, seiner spirituellen Suche einen Klang zu geben. Hawkwind, Washington Phillips und Johnny Cash gaben ihm Geleit. Ottn selbst singt und klingt dabei eher wie ein Hank Williams, der nicht schon vor seinem 30. Geburtstag auf dem Rücksitz seines Wagens an einer Überdosis starb. Wobei auch das nicht auszuschließen gewesen wäre....
Seitdem zieht Ottn sein Ding durch. Zum Banjo kamen noch Basspedal und Kazoo, neuerdings auch E-Banjo und Mandoline. Auf diesem Instrumentarium hat er sich inzwischen eine Qualität erarbeitet, die umstandslos Gänsehaut erzeugen kann.
In der rudimentären Begleitung seiner Songs, in der Klage seines Gesangs schwingt die spartanische Intensität des weißen Folk aus den Appalachen mit. Seine Lyrik verhandelt inbrünstig die sengende Selbstkritik der gequälten Sünderseele, nicht ohne regelmäßig einen kräftigen Schluck aus der Pulle abgründigen Humors zu nehmen.
Die Musik der DAD HORSE EXPERIENCE wurde als „Dark Roots“ oder „Outsider Gospel“ bezeichnet. Ottn selbst spricht von „Keller-Gospel“ um auszudrücken, dass es sich hier nicht um den Gospel handelt, der in den ohnehin schon lichtdurchfluteten Kathedralen zu hören ist, sondern um einen Gospel, der in den dunklen und gottverlassenen Kellergewölben der Seele gesungen wird, dort wo das Licht am sehnlichsten benötigt wird.
2008 erschien mit »Too Close To Heaven« das Debütalbum beim US-Label Devil‘s Ruin Records, gefolgt von einer EP mit Coversongs beim Bremer Label Fuego. Nach Beiträgen zu verschiedenen Compilations aus dem Country-Underground und einer 7“-Vinyl-Trilogie beim bayrischen off record label erscheint Ende April 2011 das zweite Album der DAD HORSE EXPERIENCE unter dem Titel »Dead Dog On A Highway« (Fuego/USA: Devil‘s Ruin).
Inzwischen erfreut sich Dad Horse Ottn auch zunehmend internationaler Anerkennung und konzertiert regelmäßig in Deutschland, Benelux, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal. 2010 folgte die erste Tour in das „spirituelle Mutterland“ seiner Musik, die ihn bis nach Nashville und Memphis führte.
Mit dem zweiten Album der DAD HORSE EXPERIENCE entwickelt Dad Horse Ottn seinen „Keller-Gospel“ entschlossen weiter als eine unkonventionelle Melange aus Southern Gospel mit Elementen aus Punk, Trash und Polka.
Als Produzent wurde Rolf Kirschbaum gewonnen, der u.a. durch seine Zusammenarbeit mit Taj Mahal, den Holmes Brothers, Fehlfarben, Tri Continental oder Sandy Dillon bekannt ist.
Herausgekommen ist ein Album mit dreizehn Stücken, von denen jedes das musikalische Konzept der DAD HORSE EXPERIENCE in eine andere Richtung auslotet, und die gemeinsam ein organisches Ganzes bilden, zusammengehalten von der ungewöhnlichen Stimme Ottn‘s und seinen speziellen Songwriting-Qualitäten.
Die Songs auf »Dead Dog On A Highway« erzählen von den Erlebnissen des reisenden Gospelmusikers: Er erzählt von toten Hunden am Straßenrand, vom Warten an der Mautstelle auf die nächste Zigarette oder einen gnädigen Tod, von Begegnungen mit Jesus, einem World Trade Center in den Wolken und stellt die Frage, wie Gottes Wille zu folgen ist, wenn die eigene Mutter in der Küche Menschenfleisch brät. Ottn‘s Erzählstil als Songwriter ist dabei ebenso markant wie sein musikalischer Ausdruck.
Hier agiert ein Künstler, der seinen Stil gefunden hat und der eigenwilliger und eigenständiger kaum sein kann.


Über den Künstler

Manche Dinge brauchen ihre Zeit: Erst mit 40 Jahren begann Dad Horse Ottn auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen, beseelt davon, seiner spirituellen Suche einen Klang zu geben. Hawkwind, Washington Phillips und Johnny Cash gaben ihm Geleit. Ottn selbst singt und klingt dabei eher wie ein Hank Williams, der nicht schon vor seinem 30. Geburtstag auf dem Rücksitz seines Wagens an einer Überdosis starb. Wobei auch das nicht auszuschließen gewesen wäre...
Seitdem zieht Dad Horse Ottn sein Ding durch. Zum Banjo kamen noch Basspedal und Kazoo. Auf diesem Instrumentarium hat er sich inzwischen eine Qualität erarbeitet, die umstandslos Gänsehaut erzeugen kann. Er selbst nennt seine Musik "Keller-Gospel", andere sprechen von "Dark Roots" oder "Underground Gospel". In der rudimentären Begleitung seiner Songs, in der Klage seines Gesangs schwingt die spartanische Intensität des weißen Folk aus den Appalachen mit. Seine Lyrik verhandelt inbrünstig die sengende Selbstkritik der gequälten Sünderseele, nicht ohne regelmässig einen kräftigen Schluck aus der Pulle abgründigen Humors zu nehmen. Und doch meint der Mann es am Ende todernst, wenn er fleht: "Lord Must Fix My Soul - Turn The Shit Into Gold."
Inzwischen erfreut sich die Dad Horse Experience internationaler Anerkennung und tourt regelmäßig durch Deutschland, Benelux, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.

"Selten war traurig so lustig." [Quelle: seite3.ch]

Dad Horse Ottn was born in an abandoned churchard in the wilds of South Carolina. Or was it Germany? Yes, he's German! He was a hellraiser and a punk rock scoundrel till, one day, he saw the light. The banjo light. The holy Lord God Jesus told him that he had a song to sing, and to sing it with a banjo, basspedal and occasional kazoo. And, drawing from southern Appalachian gospel and from the depths of his own scarred soul, he started to preach The Word through rough pure honest song. These songs are about salvation and deliverance they do not carry a religious message but a spiritual experience: the Dad Horse Experience. So Dad became a conduit of the ineffable truth of Mercy, Resurrection, and Eternal Life, but don't you evildoers be frightened away by his old-fashioned gospel sanctity. You'll like him anyway. Sure, his earthly aesthetics were shaped by wholesome folks like the Carter Family and Roy Acuff, but he himself also claims influence by the likes of Hawkwind, Exuma, and Washington Phillips. Sometimes, morbid humor snakes through the heavenward yearning. And why does this German post-post-punk country-gospel mystic one-man-band usually sing in English? Blame the Carter Family for sanctifying the English language for spiritual use. Dad Horse spent years on the road as an itinerant one-man-band gospel street preacher, and many were saved from perdition and rowdy ways through contact with his banjo preaching. Magdalenes threw themselves at his feet begging spiritual renewal, and punk rockers disavowed their sinful excesses. Happily, this trend only continues to grow. Dad Horse refuses to become a despotic cult leader, and maintains a saintly humility. He emphasizes that he is but the hollow reed through which Godliness is brought forth into our physical world. Let us be grateful, brethren and ladies, sinners and strippers, that we have the voice of Dad Horse to guide us through the night.

The Dad Horse Experience’s Website | Alle Alben von The Dad Horse Experience

FUEGO ID: 2190 | Album | Genre: Kellergospel Musik aus Bremen Singer/Songwriter