Fuego

Zwischen morschen Bäumen

Der Don und Daniel

# Titel Länge Musik / Text / Publisher Vorschau
1. Zwischen morschen Bäumen 4:08 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
2. Offenbar 3:19 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
3. Kein Wort fehlt 3:43 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
4. Immer 3:30 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
5. Was mir nicht weh tut 2:43 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
6. Im Schlaf 3:38 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
7. Tag auf dem Weg 3:09 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a
8. Zwischen Widersprüchen 2:14 Deniz Jaspersen, Daniel Koch / Deniz Jaspersen / n/a

Liner Notes

Producer: -

Aufgenommen und gemischt von Kristian Kühl im Ton13, Hamburg.
Gemastert von Hauke Albrecht im Rekorder, Hamburg.
Dank an Albrecht Schrader (Klavier, Harmonium, Ukulele, Bass),
Philip Morton Andernach (Bass),
Lars Watermann (Schlagzeug),
Stefan Kühl (Bass).
Thorben Ehlers (Covergestaltung).


DER DON UND DANIEL verfolgen konsequent die zeitlose Politik der geschmackvollen Introspektive. Während sich ihr 2012er Debütalbum »Krach« noch durch intensives Akkordgeschrammel auszeichnete, finden sich auf »Zwischen morschen Bäumen« ungleich ausgefuchstere Arrangements.

Das Duo hat dafür die Zweisamkeit hinter sich gelassen, eine Reihe von Musikern engagiert und die Songs an vier Tagen komplett live eingespielt. Am Bass sind Phillip Morton Andernach (Liga der gewöhnlichen Gentlemen) und Stefan Kühl (Findus) zu hören.
Schlagzeug spielt Lars Watermann und alle möglichen Tasteninstrumente werden von Albrecht Schrader bedient. Produziert wurden die Aufnahmen von Kristian Kühl.

Herausgekommen sind acht Stücke mit melancholischem Grundton, die mal sphärisch (›Zwischen morschen Bäumen‹, ›Im Schlaf‹) und mal im klassischen Folk-Arrangement (›Offenbar‹, ›Tag auf dem Weg‹) daherkommen.

Allesamt so einnehmend, eindringlich und auch in ihren ruhigsten Momenten so spannend, dass kein Zweifel besteht: Wir haben es hier mit einer der schönsten Platten des ausklingenden Jahres 2015 zu tun.


Über den Künstler

Des Don und Daniels Songs verfolgen konsequent die zeitlose Politik der geschmackvollen Introspektive. Der eine bettet seine Melodien dabei meistens in mehr Akkorde, als der andere, aber wichtiger ist doch, dass es sich hier um ein Duo handelt, das sich ohne Witz seit Grundschulzeiten kennt und auf einen gemeinsamen Erfahrungsschatz zurückblicken kann, der diese Bezeichnung auch verdient. Bei einer solchen Konstellation sind Vergleiche oder die Suche nach popkulturell ausgefuchsten Innovationsstrategien fehl am Platz. Man soll sich dieses Doppel-D auf der Bühne mal angucken und sehen, ob man da trotz oder wahrscheinlich eher genau wegen eklatant gegensätzlicher Physiognomien nicht einen Fall dieser manchmal vorkommenden „Da ist irgendwas“-Rührungen bei sich verspürt. Wenn sie ihre Akustikgitarren unisono spielen und der zweistimmige Gesang sitzt, sind das die schönen Anzeichen dafür, dass man es weder mit den Simon and Garfunkel von der Elbe, noch mit der sanften Spielwiese für Herrenmagazin-Sänger Deniz zu tun hat, sondern mit einer Band, die aus einer langen Freundschaft entstanden ist. Und nicht umgekehrt.

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FUEGO ID: 2598 | Album | Genre: Deutsche Texte Independent Singer/Songwriter