Fuego

Zeitlos

Versengold

# Titel Länge Musik / Text / Publisher Vorschau
1. Zeitlos 4:25 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
2. Ihr seid Musik 3:36 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
3. Kein Trinklied 4:00 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
4. Frühlingsgruß 4:34 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
5. Hoch die Krüge 2:59 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
6. Wolken 3:49 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
7. Die Schönheit der Schatten 5:27 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
8. Luna's Reel 2:47 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / n/a / Edition Fuego
9. Spaß bei Saite 4:00 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
10. Der Rubel rollt 3:52 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
11. Schon immer mal 2:58 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
12. Sol's Reel 2:16 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / n/a / Edition Fuego
13. Die Namen von Millionen 3:31 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego
14. Schlaflied 4:14 Malte Hoyer, Daniel Gregory, Alexander Willms, Thomas Heuer, Sean Lang, Florian Janoske / Malte Hoyer / Edition Fuego

Liner Notes

Producer: Matthias Lohmöller, Versengold

Aufgenommen im Docma Klang Studio, Osnabrück im Frühjahr 2015

Malte Hoyer - Gesang, Flöten
Thomas Heuer - Bodhrán, Perkussion, Gesang
Alexander Willms - Fidel, Nyckelharpa, irische Bouzouki, Geige, Flöten, u.v.m.
Florian Janoske - Geige, Mandoline, Bouzouki, Gesang
Daniel Gregory - Gitarren, Gesang
Sean Lang - Schlagzeug Klavier, Percussion, Gesang
Eike Otten - Bass, Gesang

Gastmusiker:
Katja Moslehner (FAUN) - Gesang bei "Schönheit der Schatten"
Matthias Lohmöller - Trompete bei "Schon immer mal"
Sonja Hundrieser - Chor

Cover-Artwork: Benjamin Urban/HYGIN Grafix

Mit »Zeitlos« erscheint das nunmehr siebte Studioalbum der umtriebigen Kapelle VERSENGOLD, die sich besonders in den letzten Jahren zu einer festen Größe im akustischen Folk entwickelt hat. In der Markt- und Mittelalterszene konnte VERSENGOLD bereits mit den Alben »Im Namen des Folkes« und »Auf in den Wind« neue Akzente setzen, überzeugte durch druckvolle und kunstfertige Arrangements, scharfzüngige Lyrik und eine außergewöhnliche Besetzung. Auf den vielen Festivals, Märkten, Clubtourneen und anderen Veranstaltungen konnte sich die stetig wachsende Hörerschaft auf eindrucksvolle Weise davon überzeugen lassen, das Violinen, Schlüsselfidel, akustische Gitarre und irische Handtrommel einen druckvollen Sound erzeugen, der eine Halle durchaus »rocken« kann.
Im Studio arbeiten die Musiker um Sänger Malte ›Snorre‹ Hoyer ebenfalls auf hohem, professionellem Niveau – jedes der bisher sechs erschienenen Alben markiert einen großen Schritt in der musikalischen Entwicklung der Gruppe. Mit ihrer siebten Produktion »Zeitlos« muss sich VERSENGOLD nun an den bisherigen Erfolgen messen lassen und aufs Neue zeigen, dass ihnen die Ideen nicht ausgegangen sind.
Erwartungsgemäß konsequent vollzieht die Band auch diesmal ihre künstlerische Entwicklung und meistert den Spagat, auf Ihrem Album wirklich Neues zu präsentieren, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu vergessen:
Die anspruchsvolle Lyrik – Namensgebend für VERSENGOLD – bekommt auf dem neuen Album eine deutlich persönlichere, nachdenklichere und aktuellere Note. Der Wert des Lebens und dessen Endlichkeit sind – im wahrsten Sinne des Wortes – zeitlose Themen, die sich wie ein roter Faden durch die rund 50 Minuten Spielzeit ziehen und einen tiefen Einblick in Malte Hoyers Gedankenwelt gewähren. Fröhliche Botschaften, die den Genuss jedes Tropfens aus der »Lebensflasche« besingen, wechseln sich ab mit bedrückenden Balladen über die Grausamkeit des Krieges oder nachdenklichen Stücken über die empfindliche Schönheit unserer Welt. Die aus alten Studioproduktionen bekannten und hoch geschätzten Seitenhiebe auf Politik und Gesellschaft sind natürlich auch hier wieder zu finden, ebenso wie die ausgefeilten Metaphern und Wortspielereien. Wer VERSENGOLD bisher für ihre außergewöhnliche Lyrik schätzte, kommt hier voll auf seine Kosten.
Musikalisch gehen mit »Zeitlos« ebenfalls einige Entwicklungen einher. Der bekannt treibende Sound der Gruppe wird durch die Arrangements mit Schlagzeug noch einmal deutlich aufpoliert und gewinnt spürbar an Druck und Kontur. Ohne den bekannten Versengold-Folk-Charakter allzu sehr zu verfremden, gelingt es den Musikern in der neu erweiterten Besetzung, eingängige und rhythmisch akzentuierte Ohrwürmer zu kreieren, die ein breites Spektrum von »druckvoll-rockig« bis »verspielt-folkig« bedienen. Als Kontrast wartet das Album mit außergewöhnlich vielen Balladen auf, die durch den dezenten Einsatz des Pianos an Tiefe gewinnen und bisweilen atemberaubende Klangwelten bereithalten. Nach wie vor sticht VERSENGOLD mit mehrstimmigen Geigen, akustischer Gitarre, Bodhrán, Concertina, Schlüsselfidel und diversen Flöten aus der Masse standardisierter Rock-Besetzungen hervor und prägt somit einen neuen, deutschen Folk.


Über den Künstler

VERSENGOLD, die in den vergangen Jahren ein außergewöhnliches Tempo bei ihrer Entwicklung vorlegen, werden in der Musikszene oft und gerne als aufstrebender Geheimtipp gehandelt. Wachsende Tour- und Album-Verkaufszahlen, namhafte Festivals und Clubkonzerte im gesamten deutschsprachigen Raum zeigen ihre Wirkung bei renommierten Zeitschriften, Veranstaltern und Agenturen. Dabei blickt die Band bereits auf eine langjährige Karriere zurück, die auf ihrem Weg zu einer professionellen und erfolgreichen Musikgruppe viele Hürden genommen und Phasen durchlebt hat. Mittlerweile umfasst die Diskografie von VERSENGOLD sechs Alben, mit »Zeitlos« wird 2015 die siebte Studioproduktion veröffentlicht.

Wer sich chronologisch durch die Alben hört, merkt schnell, dass die Bandgeschichte von VERSENGOLD einige Zäsuren erlebt hat, die sich in Stil und Besetzung auf den einzelnen Alben stark bemerkbar machen. So unterscheidet sich bspw. das Debut »Hoerensagen« aus dem Jahr 2005 deutlich von aktuelleren Produktionen wie »Im Namen des Folkes« oder »Auf in den Wind« – und ist deshalb von VERSENGOLD deutlich als ›Nostalgie-Album‹ gekennzeichnet.
Auf charmante Weise erinnert die erste Produktion an die Anfänge der Band, die sich in LARP-Tavernen und auf Mittelaltermärkten formiert und seinerzeit als außergewöhnlicher ›Szene-Geheimtipp‹ kursiert. Was 2003 noch in kleinen Keller-Probe­räumen, Jugendclubs, Mittelaltermärkten und Szenelokalen aufgeführt wird, zeichnet sich bereits zu dieser Zeit durch außergewöhnlich anspruchsvolle Lyrik aus, die in einer für Mittelalterbands eher untypischen Besetzung arrangiert wird. So stellen VERSENGOLD bereits zu ihren Anfängen eine angenehme Abwechslung zur dominierenden Mehrheit klassischer Dudelsack-Bands dar, und verzichten zudem vollständig auf Traditionals und Coverstücke. Bis heute gilt: alle Interpretationen von VERSENGOLD stammen ausnahmslos aus eigener Feder.
Das Konzept der Gruppe wird früh mit dem Einzug auf diverse Sampler belohnt – bis heute erfreuen sich Evergreens wie »Ich und ein Fass voller Wein« oder »Einerley« größter Beliebtheit.
Die zunehmende Professionalisierung erfordert von allen Bandmitgliedern jedoch ein starkes zeitliches Engagement – schon bald steht die Band in Konkurrenz zur privaten und beruflichen Planung einzelner Mitglieder. Das risiko- und entbehrungsreiche Leben als Berufsmusiker schreckt manchen ab und führt in der Bandgeschichte bis zum Jahr 2010 zu starken Veränderungen in der Besetzung. 2011 steht schlussendlich eine stabile und musikalisch talentierte Truppe, die durch den Einfluss ihrer neuen Mitglieder stilistisch deutlich an Tempo zulegt.
Einflüsse keltischer Folkmusik und Elemente aus Rock und Pop mischen sich in Ansätzen bereits 2011 in der Produktion von »Dreck am Stecken« mit der VERSENGOLD-typischen Lyrik. Motiviert von guten Rezensionen, Buchungsanfragen und steigenden Album-Verkäufen gibt die Band ihrem neuen Stil beim Album »Im Namen des Folkes« den ersten Feinschliff.
Die Reaktionen lassen keinen Zweifel - mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus druckvollem, treibendem Acoustic-Folk, publikumsnahen Interaktionsshows und aberwitzigen deutschen Texten treffen VERSENGOLD einen Nerv. Von 2012 bis 2014 vervierfachen sich die Besucherzahlen auf den Clubtouren, die »VERSENGOLD-Folknächte« im Herbst/Winter 2014 sind zum Teil bereits Monate vor Konzert restlos ausverkauft. Auftritte auf namhaften Festivals häufen sich – von ›M’era Luna‹ bis ›Wacken Open Air‹ – und auch die großen Bühnen der Republik sind für VERSENGOLD keine unbekannten mehr: im Kölner Tanzbrunnen, der Dortmunder Westfalenhalle oder dem Bochumer Ruhrkongress kann die Band im Rahmen verschiedener Groß-Events bis zu 12.000 Zuschauer begeistern. Wiederholt bringt die Gruppe diverse Kult-Clubs, unter anderem die Hamburger ›Große Freiheit 36‹ oder das Münchener ›Backstage‹ zum Kochen.
Mit »Zeitlos« trägt die Band dieser Entwicklung Rechnung und verleiht dem bekannten und beliebten Folksound mit Schlagzeug und Bass einen abgerundeten, druckvollen Background, der sich auf Großveranstaltungen und Festivals trotz seiner akustischen Ausrichtung vor keiner Rockcombo verstecken muss. Textlich werden aktuelle wie historische Themen auf lyrisch ausgefallene Art und Weise angesprochen, die ein Publikum aus allen Schichten zum Tanzen, Feiern, aber auch zum Nachdenken bringt.
VERSENGOLD kreieren auf diesem Wege eine Stilrichtung, die in der deutschen Musikwelt ein absolutes Novum darstellt, und sich mit den gängigen Begriffen der Musikindustrie nicht fassen lässt. Vom Lagerfeuer-Shanty bis zur Rock-Hymne interpretieren VERSENGOLD schlicht einen neuen, deutschen Folk.

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FUEGO ID: 2577 | Album | Genre: Folk Musik aus Bremen Deutsche Texte